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Unsere AGB zum downloaden: Kolberg-Reisen AGB

Reisebedingungen Kolberg-Reisen


§1 Abschluss des Reisevertrages
Mit der telefonischen, mündlichen oder schriftlichen Anmeldung bietet der
Reisende Kolberg-Reisen den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an.
Der Vertrag kommt mit der Zusendung der verbindlichen
Reisebestätigung/Rechnung zustande.

§2 Bezahlung, Insolvenzsicherung
(1) Nach Vertragsschluss ist innerhalb von 7 Tage eine Anzahlung von 20 %
des Reisepreises fällig. Die Restzahlung ist ohne nochmalige Aufforderung 4
Wochen vor Reisebeginn fällig.
(2) Mit der Reisebestätigung wird ein Sicherungsschein (§651k BGB) an den
Reisenden übergeben oder zugesandt. Eine solche Sicherung erfolgt nicht, wenn
die Reise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung einschließt
und der Reisepreis 75,00 € nicht übersteigt.
(3) Im Fall der nicht fristgerechten oder vollständigen An- oder Restzahlung
behält sich Kolberg-Reisen nach Mahnung mit Fristsetzung vor, den Rücktritt
vom Reisevertrag zu erklären und Schadenersatz entsprechend den Stornosätzen
nach Ziffer 5. zu verlangen.

§3 Leistungen/Nebenabreden
(1) Die Reiseleistungen richten sich nach den Angaben in der
Buchungsbestätigung von Kolberg-Reisen.
(2) Kurtaxe, Eintrittsgelder, Trinkgelder und Getränke sind im Reisepreis nicht
enthalten, sofern diese nicht ausdrücklich als Leistung aufgeführt sind.

§4 Leistungs- und Preisänderung
(1) Kolberg-Reisen kann eine Preiserhöhung verlangen, wenn zwischen dem
Vertragsschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen
und wenn sich nach Vertragsschluss für Kolberg-Reisen unvorhersehbar die
Preise für die Beförderungskosten oder bestimmte Leistungen erhöht haben.
Der Reisende ist im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises
unverzüglich nach dem Kolberg-Reisen Kenntnis über die Änderung erlangt
hat, zu informieren.
(2) Eine Preiserhöhung kann ab dem 20. Tage vor dem vereinbarten
Reisetermin nicht mehr verlangt werden und ist unwirksam.
(3) Die Erhöhung des Preises berechnet sich wie folgt,
a) erhöht das Beförderungsunternehmen die Beförderungskosten pro km, so
kann von dem Reisenden eine entsprechende Erhöhung pro km verlangt werden
c) im Übrigen kann bei der Erhöhung von Abgaben im Sinne des Absatzes 1
von dem Reisenden eine anteilige Erhöhung des Reisepreises verlangt werden.
(4) Bei Preiserhöhungen nach Vertragsschluss um mehr als 5 % des
Reisepreises kann der Reisende kostenlos zurücktreten oder stattdessen die
Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise verlangen, wenn Kolberg-
Reisen in der Lage ist eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus
seinem Angebot anzubieten. Diese Rechte müssen unverzüglich nach der
Erklärung der Preiserhöhung gegenüber Kolberg-Reisen geltend gemacht
werden.

§5 Rücktritt
(1) Der Reisende kann jederzeit vor Reisebeginn vom Reisevertrag
zurücktreten.
(2) Tritt der Reisende zurück, so ist er verpflichtet, eine angemessene
Entschädigung zu zahlen. Deren Höhe bestimmt sich nach dem Reisepreis unter
Abzug des Wertes der vom Reiseveranstalter ersparten Aufwendung sowie
dessen, was er durch eine anderweitige Verwendung der Reiseleistung erwerben
kann.
(3) Die Entschädigung im Sinne des Absatzes 2 wird in Höhe folgender
Entschädigungspauschalen erhoben: Rücktritt bis 30 Tage vor Reisebeginn: 20
%; ab 29.-15. Tag vor Reisebeginn: 30 %; ab 14.-7. Tag vor Reisebeginn: 55 %;
ab 6. Tag vor Reisebeginn: 80 %.
(4) Bei Nichtantritt der Reise oder bei Nichtinanspruchnahme einzelner
Leistungen bleibt der Anspruch auf Zahlung des gesamten Reisepreises
erhalten.
(5) Dem Reisenden bleibt ausdrücklich das Recht vorbehalten, einen geringeren
oder keinen Schaden nachzuweisen.
(6) In jedem Fall sind ausgehändigte Bahnfahrkarten, Eintrittskarten oder
ähnliches zurückzugeben. Andernfalls wird der volle Preis berechnet.
(7) Das Kündigungsrecht wegen eines Mangels der Reise gemäß § 651 e BGB
bleibt hiervon unberührt.

§6 Ersatzpersonen, Zimmerzuschläge
(1) Der Reisende ist berechtigt, anstatt des gemeldeten Teilnehmers eine
Ersatzperson zu benennen. Kolberg-Reisen ist berechtigt für die durch
Benennung der Ersatzperson und deren Teilnahme an der Reise entstandenen
Mehrkosten Ersatz zu verlangen. Die Ersatzperson und der Vertragspartner
haften als Gesamtschuldner.
(2) Kolberg-Reisen kann der Ersetzung der reisenden Person widersprechen,
wenn die Ersatzperson den besonderen Reiseerfordernissen nicht gerecht wird
oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen
entgegenstehen.

§7 Absage der Reise
Wird die in der Reiseausschreibung angegebene Mindestteilnehmerzahl nicht
erreicht, so ist Kolberg-Reisen berechtigt, die Reise abzusagen. Die
Absageerklärung muss gegenüber dem Reisenden spätestens 30 Tage vor
Reisebeginn erfolgen. Dem Reisenden steht das Recht nach Ziffer 4 Abs. 4 zu.
Kann auch keine andere Reise erfolgen oder macht der Reisende von seinem
Recht aus Satz 2 keinen Gebrauch, so sind die geleisteten Zahlungen dem
Reisenden unverzüglich zu erstatten.

§8 Kündigung infolge höherer Gewalt
(1) Wird die Reise infolge bei Vertragsschluss nicht voraussehbarer höherer
Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können beide
Parteien den Reisevertrag kündigen.
(2) § 651 j Abs. 2 BGB ist anzuwenden.

§9 Gewährleistungsrechte
(1) Sind die Reiseleistungen nicht vertragsgemäß erbracht worden, so kann
Reisende die Erbringung einer gleich- oder höherwertigen Ersatzleistung
verlangen (Abhilfe), welche nur bei einem unverhältnismäßigen Aufwand
verweigert werden kann.
(2) Für die Dauer einer nicht vertragsgemäßen Erbringung der Reise kann der
Reisenden eine entsprechende Minderung des Reisepreises geltend machen.
Dies gilt jedoch dann nicht, soweit der Reisende es schuldhaft unterlässt, den
Mangel anzuzeigen.
(3) Wird eine Reiseleistung infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und
leistet Kolberg-Reisen innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, so
kann der Reisende im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den
Reisevertrag kündigen. Dasselbe gilt, wenn dem Reisenden die Reise infolge
eines Mangels aus wichtigem Grund und für Kolberg-Reisen erkennbaren
Grund nicht zuzumuten ist. Der Bestimmung einer Frist für die Abhilfe bedarf
es dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder von Kolberg-Reisen verweigert
wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes
Interesse des Reisenden gerechtfertigt ist. Bei etwaigen Leistungsstörungen ist
der Reisende verpflichtet, die ihm zumutbaren Schritte zu unternehmen um die
Störung zu beseitigen und um eventuelle Schäden gering zu halten. Er kann
jedoch für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu
erbringenden Reiseleistungen eine nach § 638 Abs. 3 BGB zu bemessende
Entschädigung verlangen. Dies gilt nicht, soweit diese Leistungen infolge der
Aufhebung des Vertrages für Reisenden kein Interesse haben.

§10 Beschränkung der Haftung; Ausschlussfrist
(1) Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters für Schäden ist auf den
dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder
vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder soweit Kolberg-
Reisen für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines
Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
(2) Geltend für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung
internationale Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetzliche
Vorschriften, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz nur unter
bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen entsteht oder geltend
gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen
ist, so kann sich auch der Reiseveranstalter gegenüber dem Reisenden hierauf
berufen.
(3) Vertragliche Ansprüche des Reisenden sind gegenüber Kolberg-Reisen
innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Reiseende geltend
zu machen.
(4) Bei Personen- oder sonstigen Schäden sind Ansprüche aus unerlaubter
Handlung gegenüber Kolberg-Reisen innerhalb eines Monats nach dem
vertraglich vorgesehenen Reiseende geltend zu machen, wenn der Geschädigte
von dem schädigendem Ereignis während der Reisezeit Kenntnis erlangt hat
oder er diese Kenntnis hätte haben müssen und dieser Anspruch mit dem
Reisemangel zusammenhängt.
(5) Nach Ablauf der Frist der Absätze 3 und 4 können Ansprüche nur geltend
gemacht werden, wenn der Reisende die genannte Frist ohne Verschulden nicht
einhalten konnte.
(6) Bei Leistungen die durch Kolberg-Reisen lediglich vermittelt werden und
die in der Reisebestätigung ausdrücklich als Fremdleistung bezeichnet werden
haftet Kolberg-Reisen nicht. Dies gilt auch, wenn die Reiseleitung an dieser an
dieser Fremdleistung teilnimmt.

§11 Verjährung
(1) Vertragliche Ansprüche des Reisenden verjähren in zwei Jahren, beginnend
mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden soll.
(2) Ansprüche aus unerlaubter Handlung, soweit keine Verletzung des Lebens,
Körpers oder der Gesundheit vorliegt, verjähren in zwei Jahren, soweit die
Verletzung nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig erfolgte. Die Verjährung
beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach Enden soll.
(3) Im Übrigen gelten die gesetzlichen Bestimmungen.

§12 Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften
(1) Kolberg-Reisen wird deutsche Staatsangehörige über Bestimmungen von
Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften vor Reiseantritt unterrichten. Für
Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft. Wenn der
Reisende Kolberg-Reisen mit der Visa-Besorgung beauftragt hat, haftet diese
nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die
jeweilige diplomatische Vertretung. Es sei denn, dass Kolberg-Reisen die
Verzögerung zu vertreten hat.
(2) Nachteile aus der Nichtbefolgung der vorgenannten Vorschriften, gehen
allein zu lasten des Reisenden, dies gilt nicht bei nicht ausreichenden oder
fehlerhaften Informationen von Kolberg-Reisen.

§13 Reiserücktrittskosten- oder Rückführungskostenversicherung
Es wird der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung oder einer
Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit
ausdrücklich empfohlen.

§14 Gerichtsstand
Der Gerichtsstand von Kolberg-Reisen ist Bochum. Als Gerichtsstand wird
Bochum vereinbart, wenn die in Anspruch zu nehmende Person Kaufmann ist,
keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland hat, seinen Sitz oder
Aufenthaltsort nach Vertragsschluss ins Ausland verlegt oder der
Aufenthaltsort zum Zeitpunkt der Klageerhebung unbekannt ist.